Ende Mai riefen wir dazu auf, uns die spannendsten Transmedia Storytelling Projekte der letzten 12 Monate zu nennen. Unter allen Teilnehmern, die auf unserer Webseite ihren Favoriten in einem Kommentar nannten, wurden nun die Freikarten für die Cross Video Days ’13 vergeben. Die Gewinner sind:

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  • Laura Melina
  • Xavier Agudo

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Vielen Dank für Eure Teilnahme und die Nennung eurer Favoriten. Wir freuen uns, Euch bei den Cross Video Days in Paris zu sehen.

Natürlich wollen wir Euch hier die Favoriten nicht vorenthalten:

Laura Melinas Vorschlag ist die Webdokumentation Alma – Ein Kind der Gewalt von ARTE. Diese erzählt die Geschichte von Alma, die bereits mit 15 Jahren den Wunsch hatte, Mitglied einer gefährlichen Bande zu werden. Während der Wiedergabe des Dokumentarfilmes kann man als Zuschauer ständig zwischen der Frontal-Perspektive der erzählenden Alma und einer Bebilderung ihrer Worte wechseln, indem man im Videobild rauf oder runter scrollt. Allein dieser einfache Wechsel zwischen den Erzählperspektiven fördert die Vertiefung des Zuschauers mit dem Geschehen, dem man sich an manchen Stellen von Almas Erzählung lieber entziehen möchte, wenn sie beispielsweise den ihr aufgetragenen Mord an einer Frau schildert, durch den sie hoffte ihr Ansehen in der Gang zu sichern und in der Hierarchie aufzusteigen.

Xavier Agudos Vorschlag ist das Transmedia Storytelling Projekt Beat Girl von BeActive Irland. Es erzählt die Geschichte einer jungen Frau und ihres Traumes eine erfolgreiche DJane zu werden. Sie begann ihre ersten Schritte auf Pinterest, wo sie Dinge postete, die ihr gefielen. Daraus wurde ein Video Journal, das später zu einer TV Show weiterentwickelt wurde. Ein Comic und ein Roman folgten, bis nun schließlich der Film in Kinos in Europa, Portugal und Brazilien gezeigt wird: