Die Kunst des Geschichtenerzählens unterliegt seit jeher einem steten Wandel. Heutzutage trägt besonders die ständige Weiterentwicklung der digitalen Medien dazu bei, dass sich immer wieder neue Möglichkeiten und Chancen für Geschichtenerzähler auftun. Doch wo gilt es anzufangen? Und um welche Möglichkeiten handelt es sich? Wie kann man sie einsetzen? Und ist das alles überhaupt notwendig?

Transmedia Storytelling ist der Begriff der sowohl diese Fragen als auch ihre Antworten beinhaltet und umfasst. Und genau diesem Thema widmen wir uns ans unserem TMSB #6 – Abend. In insgesamt drei Vorträgen führen moderne und erfolgreiche Transmedia Storyteller anhand von Beispielen in das Thema ein und beleuchten es aus verschiedensten Blickwinkeln.

1.Transmedia? Transmedia Storytelling? WTF?
Referenten: Dorothea Martin und Patrick Möller
Inhalt: Den Anfang machen Dorothea Martin und Patrick Möller, die mit einem Einführungsvortrag aufzeigen, worum es sich bei Transmedia Storytelling überhaupt handelt. Neben dem historischen Ursprung des Begriffs wird auch aufgezeigt, wo sich das Transmedia Storytelling derzeit befindet und warum es zur Zeit von vielen fast schon als Allheilmittel gehandelt wird. Natürlich wird auch die Frage gestellt, ob es das auch wirklich ist – Antworten gibt es dann im Vortrag.

2. Vom Buch zum Film zum Transmedia Universum
Referent: Sebastian Fitzek
Inhalt: Bücher konnten bislang ihre ganz eigenen Welten erschaffen. Doch wie kann man noch darüber hinausgehen und sogar Universen erlebbar machen? Am Beispiel von “Das Kind” wird gezeigt, wie der Kreativ-Prozess seinen Anfang in der Konzeption des Buches hat und dann unter Mitwirkung einer Agentur ein Alternate Reality Game (Push 11) daraus wird. Als Bereicherung des Universums kommt 2012 sogar noch der Film “Das Kind” hinzu. Der Vortrag zeigt auch, dass beim Transmedia Storytelling nicht mehr nur eine einzelne Person die Geschichte erzählt, sondern dass es sich dabei um kollaborative Arbeit handelt.

3. Transmediale Kunst: Das Keiner Syndrom
Referent: Johannes Brandrup
Inhalt: Das Kunstprojekt “Public is the new private” vom Logentheater Berlin war nur der Anfang. In seinem Vortrag zeigt Johannes Brandrup, wie die normalerweise örtlich verankerte Kunst in diesem Fall als “Das Keiner Syndrom” auch transmedial erlebbar gemacht werden kann. Er zeigt auf, welche interaktiven Formen es hier geben kann und wie das Gesamtzusammenspiel der verschiedenen Medien umgesetzt werden kann.

Dieser besondere Vortragsabend, der im Rahmen der Transmediale stattfindet, wird dieses Mal auch an einem besonderen Ort realisiert: in der C-Base Berlin. Die Vortragsreihe beginnt um 21 Uhr und wir freuen uns natürlich auf zahlreiches Erscheinen. Erzählt auch gern euren Freunden, Bekannten und anderen Interessierten davon weiter, gern auch über unsere Social-Media-Buttons hier auf der Seite.

Infos zum Abend:
02. Februar 2012
ab 20.30 Uhr Ankommen
ab 21.00 Uhr Vorträge

C-Base
Rungestraße 20
10179 Berlin

Bitte meldet euch wie immer hier auf unserer Seite für den TMSB-Abend an:

Diesen Abend solltet ihr auf keinen Fall verpassen!

Bildnachweis:
Unser heutiges [lightbox full=”https://tmsb.de/wp-content/uploads/2012/01/6597797621_63b2989608_o-e1325460623312.jpg” title=”Artikelbild ‘inner universe’ von Beth Scupham (Lizenz: CC BY 2.0)“]Artikelbild[/lightbox] zeigt das inner universe von Beth Scupham (Lizenz: CC BY 2.0)